Thema 
Eine Frau mit Brille spricht vor einer digitalen Präsentation, die sich im Hintergrund befindet.

Nicht die beste KI entscheidet über bessere Versorgung ,sondern die Qualität, Kontextualisierung und Nutzbarkeit der Daten, mit denen sie trainiert wird. Daran scheitern die meisten Systeme noch heute.

From Data to Impact: Warum Gesundheitsdaten noch keine bessere Versorgung machen


Warum dieses Thema jetzt

Deutschland hat im europäischen Vergleich viel Daten — und gleichzeitig eine der am stärksten fragmentierten Gesundheitsdaten-Infrastrukturen. Patientenakten existieren in inkompatiblen Systemen. Abrechnungsdaten bilden Versorgungsrealität nur unvollständig ab. Forschungsdaten und klinische Daten sind kaum interoperabel.

In diesem Umfeld werden große KI-Versprechen gemacht. Das Problem: KI ist nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert wird. Und die meisten Gesundheitsdaten in Deutschland sind nicht für Versorgung optimiert — sondern für Abrechnung, Dokumentation und Kontrolle.


Was ich in diesem Vortrag zeige

  • Was Gesundheitsdaten heute leisten können — und was nicht

  • Warum Datenmenge das falsche Kriterium ist: Qualität, Repräsentativität und Kontext entscheiden

  • Die strukturellen Gründe, warum Daten in Silos bleiben: Anreize, Interessen, Infrastruktur

  • Was die Europäische Gesundheitsdateninfrastruktur (EHDS) verspricht — und was realistisch ist

  • Wie bessere Daten zu besserer Versorgung führen können: konkrete Wege und internationale Beispiele

Eine nüchterne Einordnung: Warum 'mehr Daten' nicht automatisch 'bessere KI' bedeutet. Klares Verständnis der strukturellen Barrieren. Und konkrete Ansätze, wie Organisationen — Kliniken, Krankenkassen, Politik — heute anfangen können, Daten versorgungsrelevant zu machen.