Thema 
Eine Frau spricht an einer Veranstaltung, im Hintergrund ein Bildschirm mit deutschem Text, der von technologischen Innovationen und Hochschulen handelt.

KI wird Krebsmedizin verändern. Aber nicht automatisch das, was Patient:innen im Behandlungszimmer erleben. Dafür braucht es mehr als bessere Algorithmen.

KI in der Onkologie: Warum das Versprechen noch nicht bei Patient:innen ankommt


Warum dieses Thema jetzt

Die Schlagzeilen überschlagen sich: KI erkennt Tumore frühzeitiger als Radiologen, beschleunigt die Wirkstoffforschung, macht personalisierte Therapien möglich. Die Realität in deutschen Kliniken und Praxen sieht anders aus. Zwischen dem, was technisch möglich ist, und dem, was bei Patient:innen ankommt, liegt eine Lücke — und die wächst.

Warum feiern wir KI-Durchbrüche, wenn Krebspatient:innen davon im Behandlungszimmer oft nichts merken? Diese Frage ist nicht technisch. Sie ist systemisch. Und sie verdient eine ehrliche Antwort.


Was ich in diesem Vortrag zeige

Wo KI in der Onkologie heute wirklich steht — und wo sie es noch nicht ist

Warum der Weg von der Forschung in die klinische Versorgung so lang ist: Regulierung, Erstattung, Interoperabilität, Nutzerakzeptanz

Was Patient:innen von KI erwarten — und was sie tatsächlich bekommen

Drei konkrete Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit KI in der Onkologie wirklich wirkt

Was Pharma, Kliniken, Regulierungsbehörden und Patient:innenorganisationen jetzt tun können

Eine ehrliche Einordnung: Was KI in der Onkologie heute leisten kann und was nicht. Konkretes Verständnis der systemischen Barrieren — jenseits technischer Schlagworte. Und die Perspektive, die in den meisten KI-Debatten fehlt: die der Menschen, um die es geht.