Thema 
Eine Frau mit blondem Haar und Brille spricht bei einer Konferenz. Im Hintergrund ist eine große Tafel mit Text über Technologielösungen für innovative Probleme.

Europa hat exzellente Gesundheitsforschung. Was fehlt, sind die Bedingungen, unter denen aus Forschung wirklich Versorgung werden kann.

From Research to Startup Impact: Warum Deep Tech im Gesundheitswesen so selten skaliert


Warum dieses Thema jetzt

In Forschungslaboren an Universitäten, Fraunhofer-Instituten und anderen Einrichtungen entstehen täglich Technologien, die Patienten helfen könnten. Radar-basiertes Vitalmonitoring. KI-gestützte Frühdiagnostik. Digitale Therapiebegleitung. Die Technologie existiert. Und trotzdem bleiben die meisten davon dort, wo sie entstanden sind.

Woran liegt das? Nicht an mangelnder Qualität der Forschung. Sondern an allem, was danach kommt: Regulierung, klinische Validierung, Erstattungslogik, Risikokapital, Geschäftsmodelle, Nutzerakzeptanz. Der Weg vom Laborprototyp zur skalierten Versorgungslösung ist lang. Und Europa hat diesen Weg noch nicht systematisch gelernt.


Was ich in diesem Vortrag zeige

  • Warum Transfer von Deep Tech in die Gesundheitsversorgung strukturell anders ist als in anderen Branchen

  • Die fünf kritischen Stationen, an denen Innovationen scheitern: Regulierung, klinische Evidenz, Erstattung, Geschäftsmodell, Nutzerakzeptanz

  • Was frühe Nähe zu Patient:innen und klinischen Partnern konkret verändert

  • Wo Europa gegenüber den USA und Asien aufholt — und wo der Rückstand real ist

  • Was Forschungsinstitute, Investoren, Politik und Gründerinnen heute tun können

Ein realistisches Bild der Transfer-Realität — aus der Innenperspektive einer Person, die selbst an dieser Schnittstelle arbeitet. Konkrete Engpässe und wie sie überwunden werden können. Und den Blick auf das eigentliche Ziel: nicht Technologie um der Technologie willen, sondern Versorgung, die wirklich wirkt.