Ich lebe selbst mit Krebs.

Diese Erfahrung prägt meine Arbeit und meinen Blick auf KI.

Ich verbinde eigene Patientinnenerfahrung mit KI-, Digital-Health- und Deep-Tech-Expertise. Meine Arbeit beginnt dort, wo Technologie nicht abstrakt bleibt, sondern Menschen helfen muss, Informationen zu verstehen, bessere Fragen zu stellen und in einem komplexen Gesundheitssystem handlungsfähig zu bleiben.

Speakerin · Trainerin · Patient Advocate · Digital-Health-Expertin

Eine Frau mit Brille, orangefarbener Jacke und schwarzen Hosen steht vor einem blauen Hintergrund mit einem Logo und Text, die sie nachdenklich aussehen lassen.

Franziska Ivens arbeitet an der Schnittstelle von KI, Krebs, Digital Health und Deep-Tech-Translation. Am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin beschäftigt sie sich mit der Frage, wie aus Forschung, Technologie und Innovation konkrete Anwendung entstehen kann.

Parallel entwickelt sie ein eigenes Health-Tech-Vorhaben an der Schnittstelle von KI, Sensorik und Versorgung.

franziska ivens

Ich arbeite an der Schnittstelle von KI, Krebs, Digital Health und Deep-Tech-Translation. Am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin beschäftige ich mich mit der Frage, wie aus Forschung, Technologie und Innovation konkrete Anwendung entstehen kann.

Gleichzeitig kenne ich das Gesundheitssystem nicht nur aus beruflicher Perspektive. Ich habe selbst Krebs. Diese Erfahrung verändert, welche Fragen ich stelle: nicht nur, was KI technisch leisten kann – sondern was davon bei Patient:innen wirklich ankommt.

Fröhliche Frau mit braunen Haaren, Brille und rotem Kleid vor urbanem Hintergrund bei Sonnenuntergang.

Warum diese Perspektive meine Arbeit prägt

Meine eigene Krebserfahrung hat diesen Blick geschärft. Im Krankheitsalltag zählt nicht, wie beeindruckend eine Technologie klingt. Entscheidend ist, ob sie hilft: Beim Verstehen, beim Sortieren, beim Vorbereiten von Gesprächen, beim Einordnen von Optionen und beim Umgang mit Unsicherheit.

Deshalb spreche ich über KI im Gesundheitswesen nicht aus der Distanz. Ich spreche aus einer doppelten Perspektive: Als Patientin, die weiß, wie sich Überforderung, Informationsdruck und Systemkomplexität anfühlen und als Digital-Health-Expertin, die versteht, wie Technologie entwickelt, reguliert und in Versorgung gebracht wird.

beruflicher hintergrund

Zwischen Forschung, Versorgung und Patient:innenrealität

Im Gesundheitswesen wird viel über KI gesprochen: über Diagnostik, Daten, Effizienz, Automatisierung und neue Geschäftsmodelle. Das ist wichtig. Aber es reicht nicht. Die zentrale Frage ist: Was bedeutet diese Technologie konkret für Menschen, die krank sind?

Was bedeutet das konkret für die Menschen, die krank sind?

Genau dort setzt meine Arbeit an. Ich übersetze komplexe KI- und Gesundheitsthemen in verständliche Formate – für Bühnen, Workshops, Patient:innenorganisationen und Menschen mit Krebs.

Meine Themen reichen von KI in der Onkologie über Responsible AI und Gesundheitsdaten bis hin zu Deep-Tech-Translation: also der Frage, warum viele gute Technologien nicht automatisch in der Versorgung ankommen.

Warum ich diese Arbeit mache

 

Überzeugung

 

KI kann Menschen mit Krebs stärken – nicht als Ersatz für Medizin, sondern als Werkzeug für Orientierung, Vorbereitung und bessere Fragen. LLMs können helfen, Befunde verständlicher zu machen, Arztgespräche zu strukturieren und Informationen einzuordnen. Gerade in einem überlasteten Gesundheitssystem wird Verstehen zu einer zentralen Voraussetzung für Teilhabe.

Aber: KI ist kein neutraler Zauberstab. Sie kann halluzinieren, falsch einordnen, Lücken überdecken oder Sicherheit vortäuschen. Deshalb braucht es nicht nur Zugang zu Tools, sondern Kompetenz, Grenzen und Verantwortung.

 

Ungleichheit

 

Noch immer hängt viel davon ab, wie gut Menschen sich im Gesundheitssystem zurechtfinden: ob sie Informationen verstehen, die richtigen Fragen stellen, Zugang zu Ärzt:innen haben, Unterstützung im Umfeld bekommen oder wissen, wo sie nachfragen müssen.

Dass Wissen und Orientierung so ungleich verteilt sind, halte ich für ein strukturelles Problem.

KI kann helfen, Orientierung gerechter zu verteilen. Aber nur, wenn sie verständlich, sicher und verantwortungsvoll eingesetzt wird – und wenn Patient:innen nicht allein mit der Verantwortung gelassen werden.

 

Mein Beitrag

 

Meine Arbeit setzt dort an, wo medizinische Versorgung oft endet: beim Verstehen, beim Einordnen, beim Kommunizieren.

Ich mache KI im Gesundheitswesen verständlich – ohne sie zu überschätzen. In Keynotes, Panels, Workshops und Onlineformaten zeige ich, was KI leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und warum Patient:innenperspektive in dieser Debatte nicht nachträglich ergänzt werden darf.

Mich interessiert nicht nur, was technologisch möglich ist. Mich interessiert, was praktisch hilft.

Ausgewählte Bühnen, Formate & Kooperationen

ZEIT für Forschung · Fraunhofer HHI · Bitkom · MSD · BIG BANG KI Festival · Global Health Connector · Survivors Home

Ich spreche und arbeite zu KI, Krebs, Digital Health, Gesundheitsdaten und Patient Empowerment – in Fachformaten, Patient:innenveranstaltungen, Workshops und Panels.

Themen, über die ich spreche

KI in der Onkologie
Warum technische Durchbrüche noch lange keine bessere Patient:innenrealität schaffen.

Patient Empowerment oder digitale Überforderung?
Wie LLMs Orientierung geben können und wo sie neue Verantwortung auf Betroffene verschieben.

Reguliert, aber nicht transparent
Warum KI im Gesundheitswesen hochreguliert sein kann und trotzdem viele Modelle Black Boxes bleiben.

Patient:innen sind keine Datenpunkte
Warum Responsible AI Beteiligung, Vertrauen und echten Rückfluss braucht.

From Data to Impact
Warum Gesundheitsdaten erst dann wertvoll werden, wenn sie Versorgung verändern.

From Research to Startup Impact
Warum Deep Tech nicht im Labor gewinnt, sondern in Klinik, Alltag und Markt.

Eine Frau mit Brille spricht vor einer Gruppe. Die Szene findet in einem modernen Raum statt, mit einem großen Bildschirm im Hintergrund. Einige Personen sitzen im Vordergrund, eine Person benutzt eine Kamera, um die Präsentation aufzunehmen.
Große Fragen. Konkrete Unterstützung.

KI verändert das Gesundheitswesen.

Aber die entscheidende Frage ist nicht nur, was technisch möglich ist.

Die entscheidende Frage ist: Was kommt bei Patient:innen an?

Ich unterstütze Menschen, Organisationen und Veranstaltungen dabei, KI im Gesundheitswesen verständlich, kritisch und praktisch einzuordnen – mit Haltung, Erfahrung und klaren Grenzen.

so können sie mit mir arbeiten

  • Für Veranstaltungen, Panels und Keynotes

    Sie suchen eine Speakerin zu KI, Krebs, Digital Health, Gesundheitsdaten oder Patient Empowerment?

  • Für Patient:innenorganisationen und Workshops

    Sie möchten Menschen mit Krebs zeigen, wie KI sicher und praktisch im Krankheitsalltag genutzt werden kann?

  • Für Menschen mit Krebs

    Sie möchten KI nutzen, um Arztgespräche vorzubereiten, Befunde besser zu verstehen oder mehr Orientierung zu gewinnen?